Auslandspraktikum in Helsinki

Vom 12.09.19 bis zum 02.10.19 werde ich in Finnlands Hauptstadt ein 3-wöchiges Praktikum im Tief- und Straßenbau absolvieren.

Dank eines Förderprogrammes der Europäischen Union und der Unterstützung der Groth & Co. Bauunternehmung GmbH in Pinneberg werde ich ein paar neue Eindrücke im Bereich des Tief- und Straßenbaues bekommen. Am interessantesten finde ich den Gedanken, an das Arbeiten mit den für die Region typisch felsigen Böden und das Erlernen neuer Arbeitsabläufe.

Aber auch die Freizeitmöglichkeiten möchte ich bestmöglich nutzen. So ist ein Wochenendtrip in das Umland Helsinkis zum Wandern und Angeln, sowie ein Besuch in Tallin (Estland) geplant. In Helsinki wird mit Sicherheit die Stadt erkundet und einer der berühmtesten Pubs in Europa besucht. Der Pub fährt in Form einer Straßenbahn quer durch das Zentrum Helsinkis.

Zurzeit besuche ich einen finnischen Sprachkurs, der mir helfen soll in Finnland zurecht zu kommen. Leider ist die finnische Sprache nicht ganz einfach, sodass noch ein wenig Arbeit auf mich wartet. Ich setze auf das gute Englisch der Skandinavier und werde versuchen mein gebrochenes Finnisch mit in den Alltag einzubringen.

Ich hoffe unsere Gruppe von 14 Praktikanten wird in Helsinki viel Spaß haben und viele neue Eindrücke sammeln.

Während meines Auslandsaufenthaltes werde ich in regelmäßigen Abständen für Interessierte in diesem Blog berichten.


Ausbildungsstart bei der Groth & Co. Bauunternehmung GmbH in Pinneberg

Eindrücke vom ersten Ausbildungstag von Lewe Heutmann

Der Ausbildungsstart 2019 war ein voller Erfolg! Sechs Jungen und Mädchen sind bereit ihre Zukunft bei Groth & Co. als Hoch- und Straßenbauer, sowie als Industriekauffrau zu gestalten.

Um 9 Uhr fanden sich die neuen Auszubildenden im Hauptgebäude in Pinneberg ein und wurden vom Geschäftsführer Dr.-Ing. Claus-Christian Ehrhardt und seinem Team freundlich empfangen. Nach einer kurzen Begrüßung wurde uns die Firma Groth & Co. mit ihren Mitarbeitern und den Bauvorhaben vorgestellt, sodass wir uns einen Eindruck von der Größe und der Komplexität der Firma machen konnten. Anschließend stellten auch wir -die neuen Auszubildenden- uns vor. Danach folgte viel Papierkram, was aber vom Staat gefordert wird und dazu dient, uns als Berufsanfänger über unsere Rechte und Pflichten aufzuklären, sodass ein fairer Arbeitsplatz mit Gleichberechtigung und Vorsorge geboten wird. Anschließend wurde ein Gruppenfoto gemacht um den heutigen Tag zu verewigen. Dann kamen alle bei Getränken und Snacks zusammen und unterhielten sich, sodass alle sich besser kennenlernen konnten und die Anspannung verschwand und sich eine positive Atmosphäre entwickelte. Dann erhielt jeder einen Plan für seinen individuellen Werdegang und jeder Auszubildende wurde einer Kolonne zugeteilt, die er in der nächsten Zeit begleiten darf. Darauf kamen alle zum Mittagessen zusammen und es folgte ein Rundgang über das gesamte Firmengelände, bei dem man alle Bereiche kennenlernen durfte, Fragen beantwortet wurden oder man das Inventar, Baumaschinen und Kleingeräte begutachten und auch anfassen durfte. Nachfolgend stellte sich der Betriebsrat vor, der als Ansprechpartner bei sozialen Angelegenheiten agiert.

Abschließend erhielten wir alle unsere persönliche Arbeitskleidung. Und gingen mit einem Lächeln im Gesicht nach Hause, um am nächsten Tag zur ersten Schulung zurückzukehren. Auffallend ist, obwohl es sich um ein Wirtschaftsunternehmen handelt, dass die Firma Groth & Co. großen Wert darauf legt, ihre Mitarbeiter zufriedenzustellen und ihnen einen fairen Arbeitsplatz zu bieten, indem sie früh das Gespräch sucht und einen hohen Aufwand betreibt, um ihre Mitarbeiter gut auszurüsten und zu schützen. Bemerkenswert ist außerdem, dass versucht wird die Region aktiv mitzugestalten und mithilfe von innovativer Technik weiterzuentwickeln.

 


Unsere Bagger im Einsatz

Schau Dir hier eine aktuelle Zusammenstellung unserer Bagger und Radlader an, die wir bei Groth & Co. in Rostock im Einsatz haben.

Wenn Du auch einmal auf einem solchen Gerät arbeiten willst, dann Beginn mit einer soliden Ausbildung zum Tiefbaufacharbeiter (Dauer: zwei Lehrjahre) und vertiefe diese im dritten Lehrjahr zum Straßenbauer bzw. zum Kanalbauer.

Detaillierte Informationen zu unseren Ausbildungsplätzen findest Du hier im Bereich Karriere unter > Ausbildung.

Du hast Dich bereits entschieden, dann bewirb Dich hier in nur drei Klicks auf einen Ausbildungsplatz bei Groth & Co.

 


Begrüßung und Grillen der neuen StudiLes 2018

Am Freitag, den 15.09.2018, fanden sich alle Neuzugänge des StudiLe`s Programm an der Technischen Hochschule Lübeck (THL) ein. Pünktlich um 15 Uhr stellten sich die Leiter des Programms vor. Unter ihnen waren die Professoren für die Fachrichtung Maschinenbau und Elektrotechnik sowie die Ansprechpartnerin aller nicht fachlich bezogenen Fragen, Frau Mee Hwa Ruf. Nach der Vorstellungsrunde teilten sich die rund 30 Teilnehmer in die Fachbereiche Bauingenieurwesen, Maschinenbau und Elektrotechnik auf. Andé Kaufmann, der StudiLe-Sprecher für den Fachbereich Bauwesen, welcher sich im fünften Semester befindet, hieß uns herzlich willkommen und gewährte uns erste Einblicke in das Studium. Daraufhin hatten wir die Gelegenheit Fragen zu stellen und eine Rückmeldung über den bisherigen Ablauf zugeben.

Anschließend erklärte Frau Ruf uns, wie die Immatrikulation abläufe und wie das Studium parallel zur Ausbildung beginne. So gilt es beispielsweise, dass ein Tag in der Woche frei von Vorlesungen bleibt, welcher dazu genutzt werden kann im überbetrieblichen Ausbildungszentrum Ahrensbök die Ausbildung fortzuführen.

Abschließend trafen sich alle Teilnehmer im Innenhof des Gebäudekomplexes zum geselligen Grillen. Hier hatten wir die Chance uns, in entspannter Atmosphäre bei einem Würstchen im Brötchen, besser kennenzulernen und erste Erfahrungen der Ausbildung auszutauschen. Gegen 18 Uhr endete die Veranstaltung und wir machten uns auf den Heimweg.

 


Meine ersten Eindrücke bei der Groth & Co. Bauunternehmung GmbH in Pinneberg

Am Mittwoch den 01.08.2018 startete meine Ausbildung zum Straßenbauer bei der Firma Groth & Co. Bauunternehmung GmbH.

Pünktlich um 09:00 Uhr fand ich mich mit neun weiteren Azubis in den Geschäftsräumen des Standortes in Pinneberg ein und wurde nett und in lockerer Atmosphäre begrüßt.

Die heterogene Gruppe, bestehend aus einer angehenden Bauzeichnerin, aus angehenden Industriekaufleuten, Stahl- und Betonbauern sowie Straßenbauern, wartete gespannt darauf den Betrieb kennenzulernen und erste Eindrücke sammeln zu können. Zu Anfang stellte sich die Oberbauleitung in Person von Herrn Dipl.-Ing. Oliver Busch vor und zeigte uns aktuelle und zurückliegende Bauprojekte anhand einer Bilderpräsentation auf. Hier konnten wir einen ersten Eindruck über die Größe mancher Bauvorhaben, aber auch die familiäre und freundschaftliche Atmosphäre auf den Baustellen gewinnen.

Nachdem uns die Firmenstruktur der GROTHGruppe nähergebracht wurde, stellten sich alle Azubis anhand eines Steckbriefes vor. Dies war der Augenblick an dem auch die letzte Aufregung und Nervosität verschwand. Fortlaufend wurde uns das Personalwesen in Person von Herrn Rettig und Herrn Höben dargelegt. Wir wurden sowohl über die Sozialkasse des Baugewerbes als auch über das Schwarzarbeits- und Gleichbehandlungsgesetz aufgeklärt. Anschließend wurden Portraits und ein Gruppenbild erstellt und der Bauhof mit einzelnen Geräten und ihren Anwendungsgebieten aufgezeigt. Der Rundgang endete in der hauseigenen Werkstatt, in der wir Sicherheitsschuhe, Helme und Warnwesten zur Verfügung gestellt bekamen.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen und dem einen oder anderen persönlichen Gespräch unterhielten wir uns über die Sicherheit und Gefahren auf Baustellen. Hier wurde sehr deutlich, dass die Firma Groth und Co. viel Wert auf die Gesundheit seiner Mitarbeiter/innen legt und zu jeder Zeit eine passende und funktionierende Ausrüstung zur Verfügung stellt. Nach der Sicherheitseinweisung stellte sich der firmeneigene Betriebsrat vor, der sowohl als Ansprechpartner bei Problemen aber auch bei tariflichen Fragen fungiert.

 

Gegen 15:00 Uhr beendeten wir unseren ersten Ausbildungstag, an dem wir viele Eindrücke über den Betrieb gewinnen konnten. Nun heißt es die positive Stimmung mit auf die Baustelle zu nehmen und voller Tatendrang das Handwerk des Straßenbauers zu erlernen.

 

Felix Burmeister – Azubi Straßenbau


Ausbildungs-Start bei Groth & Co.

Moin, ich bin Florian und das war mein Start hier bei Groth & Co.:

Montag: 01.08.16 – Mein erster Tag

Mein erster Arbeitstag war zwar kurz, aber schon ganz interessant. Ich habe die anderen Azubis kennengelernt und einen Teil der Kollegen aus dem Personalwesen. Der Umgang hier war/ist sehr freundlich und alle sind hilfsbereit. Ich habe mich gleich wohl gefühlt.

Nach dem Papierkram haben wir ein Gruppenfoto gemacht. Dann noch einzelne Fotos für die Unterlagen und danach ging es zur ‚Einkleidung‘ ins Magazin.

Azubi01082016

 

Mein zweiter Tag

Mein zweiter Arbeitstag begann um 06:30 h auf einer Baustelle in Hamburg. Ich war pünktlich, und durch den relativ gelassenen Tag gestern auch nicht mehr ganz so aufgeregt.

Ich habe mich zu den anderen in den Container gesetzt und mich kurz vorgestellt. Ich wurde von allen Kollegen sehr gut aufgenommen. Aufgrund meines Alters von 24 Jahren dachte niemand von den Kollegen, dass ich der neue Auszubildende bin, bis unser Schachtmeister Torsten Krätzer mich vorstellte.

Nach einer kurzen Morgenrunde wurde ich den beiden Vorarbeitern Steven und Kai zugeteilt und konnte auch gleich richtig mit anpacken. Nach einer Einweisung an verschiedenen Kleingeräten durfte ich mit dem Trennschneider Beton einschneiden und dann mit dem Drucklufthammer den Beton vom Asphalt trennen.

Danach bediente ich noch den Flächenrüttler und den Motorstampfer. Gar nicht so einfach, muss man schon gut festhalten und dabei gleichzeitig lenken.

Flo Neub.-G._RüttlerFlorian Neub.-G._Stampfer

 

 

 

 

 

 

Die Kollegen haben mich eigenständig arbeiten lassen, und sie waren immer zur Stelle, wenn ich eine Frage hatte oder Hilfe brauchte. Cool.

Mein erster Arbeitstag auf der Baustelle war klasse!

 

Florian Neubauer-Gertel

Azubi zum Tiefbaufacharbeiter


Baustelleneinsatz in Rostock mit modernster Maschinentechnik

Bericht von Patrick Woiski

Ausbildung bei Groth & Co. Rostock als Tiefbaufacharbeiter mit anschließender Weiterbildung zum Vorarbeiter


Die Ausbildungen zur
Industriekauffrau und Bauzeichnerin
– nicht nur rumsitzen, sondern mit Aktion auf dem Bau!

 

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Hallo, ich bin Anna-Lena und mache bei Groth & Co. seit August 2014 meine Ausbildung zur Industriekauffrau. In meiner Ausbildung wechsele ich durch alle Abteilungen wie z. B. Einkauf, Buchhaltung, Personalwesen, Abrechnung und bin dort immer für 2-3 Monate.

Ich finde es super cool, dass die Ausbildung zur Industriekauffrau sehr abwechslungsreich ist, da ich durch die verschiedenen Abteilungen viele unterschiedliche Aufgaben bekomme, dazu gehören unter anderem das Stellen von Preisanfragen im Einkauf und das Prüfen von Rechnungen im Rechnungswesen.

 

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Hey, ich bin Mari und mache bei Groth & Co. seit August 2015 eine Ausbildung zur Bauzeichnerin. Ich bin in der Abrechnungsabteilung tätig und meine Aufgaben sind unter anderem das Zeichnen von Abrechnungsplänen, Bestandsplänen und Entwässerungsplänen.

Außerdem muss ich in meiner Ausbildung auch Berechnungen durchführen. Dazu gehören beispielsweise Höhen und Gefälle Berechnungen für die Entwässerungspläne oder auch die Berechnung von Höhen an verschiedenen Punkten.

Also kann ich behaupten, dass ich mir die richtige Ausbildung gesucht habe, weil sie durch die Vielfältigkeit sehr viel Spaß macht.

 

Aber das ist auch noch nicht alles! Als Azubi bei Groth müssen auch diejenigen aus der kaufmännischen und technischen Abteilung richtig mit anpacken.

Ich, Anna-Lena, habe  beispielsweise einen Monat unsere gewerblichen Mitarbeiter direkt auf der Baustelle unterstützt und die Arbeit bei jeder Wetterlage kennengelernt. Ich durfte in der Zeit nicht nur Hilfsarbeiten machen, sondern nach einer Einweisung auch die größeren Geräte bedienen.  Fühlt man sich selbst gleich richtig groß!

Ich, Mari, musste auch schon das ein oder andere Mal draußen mit anpacken. Allerdings musste ich nicht 4 Wochen am Stück mit raus, sondern gehe immer dann mit, wenn die Abrechner aus ihrer Abteilung meine Unterstützung brauchen. Unter anderem messe ich dann Borde und Schnittkanten auf und stecke Punkte für die Schachtmeister ab.

Aber vor allem hilft es uns beiden sehr, da wir die Abläufe direkt vor Ort kennen lernen und ein besseres Verständnis für unsere Arbeit im Büro entwickeln. Es ist nämlich sehr viel einfacher, Pläne zu zeichnen, wenn man die Baustelle auch schon live gesehen hat oder ein KG-Rohr, das im Einkauf bestellt wird, schon mal in der Hand gehalten hat.

Und das Besondere an der ganzen Sache, also auf einer Baustelle zu arbeiten, ist dass man am Ende des Tages direkt sehen kann, was man alles geschafft hat.  Tolles Gefühl!

 


Groth hat´s drauf…

…der Startschuss für den Ausbau des vorerst letzten Autobahnabschnittes A 23 bei Itzehoe, ein Teilstück der verkehrstechnischen Lebensader entlang der Westküste Deutschlands, erfolgte am Morgen des 25. April mit der Herstellung des bituminösen Oberbaus in Richtung Heide. Schon am ersten Tag wurden rund 3.500 to Asphaltmischgut als Tragschicht eingebaut, was einer Ladung von rd. 130 Sattelzügen entspricht.

Die Arbeitsgemeinschaft der Bauunternehmungen aus Pinneberg und Rostock hat wieder schweres Gerät aufgefahren. Neben dem Fertiger und dem Beschicker, beide jeweils 22 to schwer, sind insgesamt 7 Tandemwalzen, die ein Betriebsgewicht von 2 bis 11 t umfassen, bei dieser Asphaltierungsmaßnahme beteiligt. Kennzahlen, die jeden maschinen- und technikaffinen Betrachter begeistern dürften. Dieser Einbauzug wird von bis zu 15 Groth-Mitarbeitern bedient.

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Abbildung 1: Perfektes Zusammenspiel der Rostocker Maschinisten

Durch entsprechende Anbauteile am Straßenfertiger wird eine Einbaubreite von knapp 13 Meter erreicht (siehe Bild 2) und ersetzt dadurch die wohl bekanntere, aber auch mit einer Naht herzustellenden Einbaumöglichkeit des versetzten Fahrens mit zwei Straßenfertigern. Für die ordnungsgemäße Verdichtung sorgen anschließend die bereits erwähnten Walzen.

Abbildung 2: Durch dieses Einbauverfahren wird die gesamte Fahrbahn mit nur einem Fertiger hergestellt
Abbildung 2: Durch dieses Einbauverfahren wird die gesamte Fahrbahn mit nur einem Fertiger hergestellt

 

Abbildung 3: Groth arbeitet mit einem Beschicker, um den hohen Anforderungen der Ebenheit gerecht zu werden
Abbildung 3: Groth arbeitet mit einem Beschicker, um den hohen Anforderungen der Ebenheit gerecht zu werden

Wie bereits der Name vermuten lässt, beschickt bzw. „versorgt“ der sogenannte Beschicker den Fertiger über ein Förderband mit Mischgut, ohne ihn dabei zu berühren. Diese Tatsache hat den entscheidenden Vorteil, dass die Beladungsstöße, die von den Transportfahrzeugen beim Beladunsgvorgang entstehen, nicht vom Fertiger, sondern vom Beschicker aufgenommen werden. Außerdem verfügt der Beschicker über einen Asphaltspeicher, um Mischgutengpässe zu überbrücken und damit einen kontinuierlichen Einbauprozess zu gewährleisten.

Toll ist dabei, dass dadurch die Ebenflächigkeit der Fahrbahn gesteigert wird und der Autofahrer später in Ruhe seinen Kaffee während der Fahrt trinken kann, ohne dass etwas aus dem Becher kleckert.

 

Artikel von Jan Kühl, StudiLe Groth & Co. Pinneberg