Baustelleneinsatz in Rostock mit modernster Maschinentechnik

Bericht von Patrick Woiski

Ausbildung bei Groth & Co. Rostock als Tiefbaufacharbeiter mit anschließender Weiterbildung zum Vorarbeiter


Die Ausbildungen zur
Industriekauffrau und Bauzeichnerin
– nicht nur rumsitzen, sondern mit Aktion auf dem Bau!

 

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Hallo, ich bin Anna-Lena und mache bei Groth & Co. seit August 2014 meine Ausbildung zur Industriekauffrau. In meiner Ausbildung wechsele ich durch alle Abteilungen wie z. B. Einkauf, Buchhaltung, Personalwesen, Abrechnung und bin dort immer für 2-3 Monate.

Ich finde es super cool, dass die Ausbildung zur Industriekauffrau sehr abwechslungsreich ist, da ich durch die verschiedenen Abteilungen viele unterschiedliche Aufgaben bekomme, dazu gehören unter anderem das Stellen von Preisanfragen im Einkauf und das Prüfen von Rechnungen im Rechnungswesen.

 

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Hey, ich bin Mari und mache bei Groth & Co. seit August 2015 eine Ausbildung zur Bauzeichnerin. Ich bin in der Abrechnungsabteilung tätig und meine Aufgaben sind unter anderem das Zeichnen von Abrechnungsplänen, Bestandsplänen und Entwässerungsplänen.

Außerdem muss ich in meiner Ausbildung auch Berechnungen durchführen. Dazu gehören beispielsweise Höhen und Gefälle Berechnungen für die Entwässerungspläne oder auch die Berechnung von Höhen an verschiedenen Punkten.

Also kann ich behaupten, dass ich mir die richtige Ausbildung gesucht habe, weil sie durch die Vielfältigkeit sehr viel Spaß macht.

 

Aber das ist auch noch nicht alles! Als Azubi bei Groth müssen auch diejenigen aus der kaufmännischen und technischen Abteilung richtig mit anpacken.

Ich, Anna-Lena, habe  beispielsweise einen Monat unsere gewerblichen Mitarbeiter direkt auf der Baustelle unterstützt und die Arbeit bei jeder Wetterlage kennengelernt. Ich durfte in der Zeit nicht nur Hilfsarbeiten machen, sondern nach einer Einweisung auch die größeren Geräte bedienen.  Fühlt man sich selbst gleich richtig groß!

Ich, Mari, musste auch schon das ein oder andere Mal draußen mit anpacken. Allerdings musste ich nicht 4 Wochen am Stück mit raus, sondern gehe immer dann mit, wenn die Abrechner aus ihrer Abteilung meine Unterstützung brauchen. Unter anderem messe ich dann Borde und Schnittkanten auf und stecke Punkte für die Schachtmeister ab.

Aber vor allem hilft es uns beiden sehr, da wir die Abläufe direkt vor Ort kennen lernen und ein besseres Verständnis für unsere Arbeit im Büro entwickeln. Es ist nämlich sehr viel einfacher, Pläne zu zeichnen, wenn man die Baustelle auch schon live gesehen hat oder ein KG-Rohr, das im Einkauf bestellt wird, schon mal in der Hand gehalten hat.

Und das Besondere an der ganzen Sache, also auf einer Baustelle zu arbeiten, ist dass man am Ende des Tages direkt sehen kann, was man alles geschafft hat.  Tolles Gefühl!

 


Groth hat´s drauf…

…der Startschuss für den Ausbau des vorerst letzten Autobahnabschnittes A 23 bei Itzehoe, ein Teilstück der verkehrstechnischen Lebensader entlang der Westküste Deutschlands, erfolgte am Morgen des 25. April mit der Herstellung des bituminösen Oberbaus in Richtung Heide. Schon am ersten Tag wurden rund 3.500 to Asphaltmischgut als Tragschicht eingebaut, was einer Ladung von rd. 130 Sattelzügen entspricht.

Die Arbeitsgemeinschaft der Bauunternehmungen aus Pinneberg und Rostock hat wieder schweres Gerät aufgefahren. Neben dem Fertiger und dem Beschicker, beide jeweils 22 to schwer, sind insgesamt 7 Tandemwalzen, die ein Betriebsgewicht von 2 bis 11 t umfassen, bei dieser Asphaltierungsmaßnahme beteiligt. Kennzahlen, die jeden maschinen- und technikaffinen Betrachter begeistern dürften. Dieser Einbauzug wird von bis zu 15 Groth-Mitarbeitern bedient.

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Abbildung 1: Perfektes Zusammenspiel der Rostocker Maschinisten

Durch entsprechende Anbauteile am Straßenfertiger wird eine Einbaubreite von knapp 13 Meter erreicht (siehe Bild 2) und ersetzt dadurch die wohl bekanntere, aber auch mit einer Naht herzustellenden Einbaumöglichkeit des versetzten Fahrens mit zwei Straßenfertigern. Für die ordnungsgemäße Verdichtung sorgen anschließend die bereits erwähnten Walzen.

Abbildung 2: Durch dieses Einbauverfahren wird die gesamte Fahrbahn mit nur einem Fertiger hergestellt
Abbildung 2: Durch dieses Einbauverfahren wird die gesamte Fahrbahn mit nur einem Fertiger hergestellt

 

Abbildung 3: Groth arbeitet mit einem Beschicker, um den hohen Anforderungen der Ebenheit gerecht zu werden
Abbildung 3: Groth arbeitet mit einem Beschicker, um den hohen Anforderungen der Ebenheit gerecht zu werden

Wie bereits der Name vermuten lässt, beschickt bzw. „versorgt“ der sogenannte Beschicker den Fertiger über ein Förderband mit Mischgut, ohne ihn dabei zu berühren. Diese Tatsache hat den entscheidenden Vorteil, dass die Beladungsstöße, die von den Transportfahrzeugen beim Beladunsgvorgang entstehen, nicht vom Fertiger, sondern vom Beschicker aufgenommen werden. Außerdem verfügt der Beschicker über einen Asphaltspeicher, um Mischgutengpässe zu überbrücken und damit einen kontinuierlichen Einbauprozess zu gewährleisten.

Toll ist dabei, dass dadurch die Ebenflächigkeit der Fahrbahn gesteigert wird und der Autofahrer später in Ruhe seinen Kaffee während der Fahrt trinken kann, ohne dass etwas aus dem Becher kleckert.

 

Artikel von Jan Kühl, StudiLe Groth & Co. Pinneberg